Gut, das Argument die HTML-Beschreibung ist für "Paperless Caching" schwierig, ist ein Punkt.
Ich wollte schon deutsche Umlaute in zukünftigen Beschreibungen vermeiden, da ich mit dem Satmap damit wirre Sonderzeichen im Text wieder finde.
Auf lange Sicht sollten sich aber die Fähigkeiten der Geräte denen der Darstellungsoptionen im Internet anpassen.
Wenn eine Beschreibung aber zu sehr verspielt ist, kopiere ich den Text für einen Ausdruck vorher in eine Textverarbeitung und bereite ihn mir dort Druckfreundlich auf.
Manche Browserseiten lassen sich sonst nicht so kostengünstig mit dem Tintenstrahldrucker ausgeben.
Selbst die PDF-Exportfunktion bei GC.com ist nicht immer der beste Weg, denn da kommen manchmal doppelt so viele Seiten raus als nötig.
Für die Suche unterwegs reicht oft eine gekürzte Fassung und auch die Anzeige vieler GPS-Empfänger bietet nur begrenzt Raum für lange Texte.
Beim Oregon ist nach 3 Bildschirmseiten schluss.
Was mir an SOC-Caches nicht gefällt ist nicht die Tatsache, das man Mitgliedsgebühren zahlen soll sondern an wen man dies zahlt.
Der Owner des Cache hat die Arbeit, zahlt Gebühren und veröffentlicht den Cache.
Der Cacher zahlt nun ebenfalls Gebühren und darf erst dadurch die Informationen zum Cache lesen.
Leider zahlt man aber nicht an den Owner sondern eben nur an die technische Plattform die seine Arbeit publiziert.
Würde durch eine Art Prämiensystem auch Geld zurück an Diejenigen fliessen, die sich mit dem Cache Mühe und Kosten auferlegt haben, wäre die Angelegenheit deutlich fairer.
Käme es mal soweit, riefe das zwar auch eine gewisse Kommerzialisierung des Hobbys auf den Plan, denn wenn man plötzlich mit dem eigenen Cache Geld verdienen könnte, wäre einer Ausbeutung Tür und Tor geöffnet.
Auch ein Rabatt auf die Mitgliedsbeiträge für jeden selbst ausgelegten Cache wäre zwar für die Verbreitung des Spiels, nicht aber für den Veranstalter erwünscht.
Sehr schnell würde die Haupteinnahmequelle versiegen und das Geschäftsmodell droht unrentabel zu werden.
Das gemeckert wird, muss man akzeptieren lernen.
Und meiner Meinung nach haben gerade die Premium-Zahler den höheren Anspruch, denn nur diese können sich Beschreibungen auf das GPS-Gerät übertragen und können durch Benachrichtigung bei neu freigeschalteten Caches und Listen der Caches entlang einer Reisestrecke praktisch wahllos auf Schatzsuche gehen.
Ein normales Mitglied bei GC.com wählt sich die Caches anhand der Kartenansicht und der Suchfunktion aus und druckt sich die Beschreibung in der Regel auch aus.
Da ist schon deutlich mehr Aufwand im Vorfeld nötig, bevor man losziehen kann.
Die Qualität eines Cache oder das Gemüt eines Cachers würde ich also nicht an der Gebührenpflicht messen.
Wenns was kostet, wächst das Anspruchdenken.