Autor Thema: Ist Geocaching noch zu retten?  (Gelesen 1522 mal)

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Offline Rheininsel

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Ist Geocaching noch zu retten?
« am: 11. Juli 2011, 15:20:04 »
Ich weiß, die Titelzeile ist schon ein wenig (bis zu sehr) übertrieben, aber was geht hier gerade mal wieder ab?

Da will ein Geocacher in der Eifel ein neues Field of Fame in einem Naturschutzgebiet aufbauen, ein anderer hat seinen 12. Cache rausgebracht und schafft es einfach nicht die bestehenden Caches auch einmal vernüftig zu warten und wieder ein anderer bekommt es nicht hin (das hat er mit dem 12. Cache des anderen gemeinsam) seinen Cache vernüftig einzumessen. Bei den beiden letzteren spreche ich nicht von 5 Metern, auch keinen 20...
Wie seht ihr das ganze?

Online smartcach

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #1 am: 11. Juli 2011, 15:46:30 »
...und ein anderer hat mal einen Tag lang ein paar Dosen gesucht und meint er müsse auch gleich eine legen... doch bei der stimmt nichts, nicht mal die "Koordinaten"... 

Da lobe ich mir solch alte Caches, "auch wenn die so einfach sind..." dass ich 3 mal hinfahren muss um zum Final zu kommen ;-)

Offline RealofTime

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #2 am: 11. Juli 2011, 15:57:12 »
ich kann hier nur "ack" sagen!

Online Silvergeo

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #3 am: 11. Juli 2011, 17:06:52 »

Wie seht ihr das ganze?

Deshalb wünsche ich mir, das es eine Ignoreliste gibt, auf die man bestimmte Cacher setzen kann.
Geocaching - Ein Hobby das die schönste Zeit hinter sich hat. Danke Naturschutz! Danke Behörden!

Offline Krolock

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #4 am: 11. Juli 2011, 19:44:54 »
Die Diskusion ist zwar schon älter, aber letztendlich wird es wohl auf die Mindestanzahl an gefundenen Caches hinauslaufen. So was wie mind. 100 Caches, davon mind. 10 von dem Typ, den ich auslegen möchte.
Außderdem schlage ich bei Anfängern einen Art Paten für die neuen Caches vor. Also jemand mit viel Erfahrung (sagen wir < 500 Caches), der den Betatest machen muss. Das lässt sich zwar nie entgültig kontrollieren und es gibt immer Sonderfälle, in den trotzdem Mist rauskommt, aber der Großteil der Newbe-Schrott-Caches könnte damit verhindert werden.

Offline baer

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #5 am: 11. Juli 2011, 19:47:28 »
Bei dem neuen FOF bei Ettringen war ich auch kurz nach dem Publish versucht, einen Kommentar per Note abzugeben.

Dann fiel mir wieder mein Motto ein: Sei weise - ignoriere leise!

Man muss nicht mehr jeden Cache finden - die Zeiten sind vorbei. Man muss auch nicht jeden FTF in der Homezone probieren - zu oft sind die Koordinaten falsch.

Ansonsten kann man sich immer noch die Perlen raussuchen. Und die gibt es zum Glück immer noch. Wir haben erst am Wochenende welche gefunden.

Offline Krolock

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #6 am: 11. Juli 2011, 19:59:40 »
Man muss auch nicht jeden FTF in der Homezone probieren - zu oft sind die Koordinaten falsch.

In diesem Punkte bin ich ganz froh über die (pos.) "Bekloppten", die als erster da sein müssen und damit schonmal Feedback über die gröbsten Schnitzer abgeben.

Offline Krolock

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #7 am: 11. Juli 2011, 20:14:49 »
Solange das Thema Geocaching weiterhin in den Medien ausgeschlachtet wird und immer mehr Neucacher schnell mal mit dem IPhone lostrampeln statt von erfahrenen Cachern "angelernt" werden, wird diese Entwicklung sich noch verschlimmern.

Geisbock1212

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #8 am: 11. Juli 2011, 21:11:50 »
Markus, Du triffst den Nagel auf den Kopf. Die Medien gehören auch auf die Ignoreliste...

Offline oljoka

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #9 am: 11. Juli 2011, 21:50:22 »
Bei dem neuen FOF bei Ettringen war ich auch kurz nach dem Publish versucht, einen Kommentar per Note abzugeben.

Dann fiel mir wieder mein Motto ein: Sei weise - ignoriere leise!

Man muss nicht mehr jeden Cache finden - die Zeiten sind vorbei. Man muss auch nicht jeden FTF in der Homezone probieren - zu oft sind die Koordinaten falsch.

Ansonsten kann man sich immer noch die Perlen raussuchen. Und die gibt es zum Glück immer noch. Wir haben erst am Wochenende welche gefunden.

So will ich aber doch hoffen, dass die Kommentare zu dieser "Ehrentafel" zum kritischen Nach- und Überdenken anregen.
Bisher hat niemand den Cache online geloggt... Wäre das auch der Fall wenn es bisher keine negativen oder kritischen Äusserungen gegeben hätte?

Ich denke vielen ist vor lauter Motivation und Spass an der Sache eine kritische Betrachtung zur Entwicklung im Geocaching nicht present.
Da finde ich ein paar Anmerkungen die auf unseren positiven und negativen Erfahrungen beruhen absolut angebracht.
Es ist nicht damit getan diesen Cache zu ignorieren. Dazu gibt es zu viele neue Cacher die die Dinge nicht so sehen können wie diejenigen die sich bisher geäussert haben.


Offline Rheininsel

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #10 am: 11. Juli 2011, 21:55:41 »
So will ich aber doch hoffen, dass die Kommentare zu dieser "Ehrentafel" zum kritischen Nach- und Überdenken anregen.
Bisher hat niemand den Cache online geloggt... Wäre das auch der Fall wenn es bisher keine negativen oder kritischen Äusserungen gegeben hätte?

Ich denke vielen ist vor lauter Motivation und Spass an der Sache eine kritische Betrachtung zur Entwicklung im Geocaching nicht present.
Da finde ich ein paar Anmerkungen die auf unseren positiven und negativen Erfahrungen beruhen absolut angebracht.
Es ist nicht damit getan diesen Cache zu ignorieren. Dazu gibt es zu viele neue Cacher die die Dinge nicht so sehen können wie diejenigen die sich bisher geäussert haben.



Ausser den vorhandenen Online-Kommentaren habe ich zumindest den Weg der Mitteilung gewählt und ihm auch noch einige Zeilen geschrieben zum Thema Umwelt-, Landschafts- und Tierschutz in Bezug auf NSG. Vielleicht erkennt er ja auch das es auch ausser anderen Geocachern noch mehr Leute gibt, welche das ganze nicht so gerne sehen wenn in einem NSG die Dosen statt der Pflanzen sprießen.

Offline colleisarco

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #11 am: 12. Juli 2011, 08:06:02 »
Moin moin,

Die Diskusion ist zwar schon älter, aber letztendlich wird es wohl auf die Mindestanzahl an gefundenen Caches hinauslaufen. So was wie mind. 100 Caches, davon mind. 10 von dem Typ, den ich auslegen möchte.
Außderdem schlage ich bei Anfängern einen Art Paten für die neuen Caches vor. Also jemand mit viel Erfahrung (sagen wir < 500 Caches), der den Betatest machen muss. Das lässt sich zwar nie entgültig kontrollieren und es gibt immer Sonderfälle, in den trotzdem Mist rauskommt, aber der Großteil der Newbe-Schrott-Caches könnte damit verhindert werden.
Zum ersten Vorschlag: eindeutig nein. Im blauen Forum läuft eine ähnliche Diskussion, wo alles gesagt wird warum das keine gute Idee ist (siehe auch das zweite Beispiel von Rheininsel)
Dem zweiten Punkt kann ich aber problemlos zustimmen. Ich habe zwar für eine ähnliche Idee ordentlich was auf die Fresse gekriegt (im übertragenen Sinn und nicht hier...) aber qualitätsmindernd wäre es nicht.

Gruß
Andi P

Offline colleisarco

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #12 am: 12. Juli 2011, 08:09:26 »
Moin moin
Da will ein Geocacher in der Eifel ein neues Field of Fame in einem Naturschutzgebiet aufbauen,
Der Cache liegt laut Karte unmittelbar am Weg, würde also die Kriterien fürr die Ablage in einem NSG prinzipiell erfüllen. Nur: In einem NSG ein FOF aufzubauen ist eine schlechte Idee.
Die Ablagemöglichkeiten sind zu stark begrenzt, die Besucherquote und damit die Belastung des Gebiets ist viel zu hoch.
Das der Reviewer diesen Cache hat duirchgehen lassen ist ein anderes, diskussionswürdiges Thema.

So viel zu meiner Meinung
Andi Peh

Offline privy

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #13 am: 12. Juli 2011, 18:46:51 »
Deshalb wünsche ich mir, das es eine Ignoreliste gibt, auf die man bestimmte Cacher setzen kann.
Bist du des lesen mächtig? Will ich von bestimmten Cacher keinen Cache machen, mach ich ihn nicht, ob mit oder ohne Ignorliste.

Zitat
Die Diskusion ist zwar schon älter, aber letztendlich wird es wohl auf die Mindestanzahl an gefundenen Caches hinauslaufen. So was wie mind. 100 Caches, davon mind. 10 von dem Typ, den ich auslegen möchte.
Zwar geklaut aus dem blauen Forum, finde die Antwort aber sehr gut:
Zitat
Wenn man von Dave Ulmer verlangt hätte, erst 100 Caches zu finden bevor er einen verstecken kann, hätten wir nicht alle paar Monate eine Diskussion über dieses Thema.

Zitat
ich kann hier nur "ack" sagen!

Schließe mich an

privy

Offline Aceacin

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Re: Ist Geocaching noch zu retten?
« Antwort #14 am: 12. Juli 2011, 19:23:00 »
Das FoF finde ich prinzipiell Ok. Also das bestehende. Nur leider landet da irgendwie immer meher Geo-Müll! ich hab noch nciht ganz die Hälfte dort gemacht, habe aber die Stundenlange Wanderung durch das Gebiet sehr genossen. Nur... leider sind die Meisten Dosen proppevoll, fantasielos hingeklatschte Micros, teilweise nass, feucht, vergammelt. Wodurch wir zum Thema Cachepflege kommen. Kann / darf ich beim FoF bei den ungepflegten Dosen, die auch deutlich schon monatelang nicht gewartet wurden, wo der Owner offenbar nicht reagiert, auch SBA loggen? Oder sollte ich das nicht sogar tun? Bi dem Giraffencache kann ich übrigens keinen Hinweis auf FoF oder Ähnliches entdecken... Vielleicht hat der Owner sein Listing geändert...
Beim "findling" spricht schon die Rechtschreibung für sich  :P
Und zu dem Indus-Muster...
Ich hab meinen 1. Cache zwar auch ein paar Tage nach meinem Cacherkarriere-Start gelegt, hatte auch nur ein GPS12 dabei, aber da hab ich mich um vernünftige Koords bemüht (ist sogar gelungen) und auch darum, dass der Multi zumindest 'ne schöne Wanderung ergibt und findbar ist (ist, denke ich, auch gelungen). Also das mit erstmal 100 Caches finden muss nicht unbedingt stimmen. Es gibt ja sicher auch weniger gute Caches von Cachern, die schon länger cachen, und umgekehrt. Dann gibt's noch diese Gemeinschafts-Sachen, wo halt eine Sockenpuppe mit einem Fund mehrere (evtl. sehr gute) Caches raus bringt. Also per Fundzahlen zu entscheiden,w er was gutes legen kann und wer nicht, sehe ich kritisch. Ich traue, jemandem mit 50 Funden, die er auf mehreren Touren in unterschiedlichen T- und D-Wertungen unternommen hat eher einen guten Cache zu, als jemandem, der mal eben seine 200 auf'm FoF gemacht hat.

CU,
Tobias
Vielleicht sind wir doch blinder, als wir auf den ersten Blick sehen können.