Rund ein Jahr nach dem ersten Teil der Mountainbiketourserie rund um Konz des Teams „Cachediscover Konz“ (Bericht siehe
hier) stand am 15.07.11 eine weitere Etappe an, nämlich die
Vierte. Laut Aussage des Owners ist dies die Anspruchsvollste aller, was ich weder bestätigen noch dementieren kann.
Die angegebene Fahrstrecke lag dieses Mal bei 25,5 km. Hört sich wenig an, ist aber in diesem Terrain nicht ohne. Los ging es um 8.30 Uhr. Von den kleinen Ort Niedermennig aus war der erste steile Anstieg zu überwinden, hinauf zum Konzer Stadtteil Roscheider Hof, um dann gleich wieder in den Genuss einer Abfahrt in den Stadtteil Karthaus genießen zu können. Danach ging es einige Kilometer entlang der Mosel in die Konzer Innenstadt.
Nach dem Passieren folgte der interessanteste aber auch schwierigste Teil. Der Übergang in das Mündungsgebiet der Saar und der Aufstieg vor dem Städtchen Filzen in Richtung Komlingen war wunderschön aber auch anstrengend und anspruchsvoll. Ich gebe gerne zu, dass es eine ca. 1 km lange Passage gab, an der Schieben angesagt war.
Von Komlingen aus ging es hinab Richtung Oberemmel und wieder hinauf vorbei an Krettnach. Insgesamt gab es auf dieser Tour 4 Bergetappen. Wie alle MTB Touren liegen auch an dieser Tour 10 vom Owner gelegte Tradis, die zum einen als Wegpunkte dienen, zum anderen aber auch die Tour attraktiver und kurzweiliger machen sollen. Zumindest von der landschaftlichen Seite her gesehen ist letzteres nicht nötig.
Leider treiben aber auch hier Muggel ihr Unwesen, wie man hört, weil der Owner zu viele Dosen gelegt hat. Sowohl der letzte Tradi als auch das Final des Hauptcaches waren unauffindbar. Dank der genauen Hints, Fotos und natürlich der ermittelten Finalkords habe ich aber die Logfreigabe des Owners bekommen.
Während der Tour gab es außer den zur Tour gehörenden 10 Tradis noch 5 weitere Tradis und einen Multi, die teilweise atemberaubende Ausblicke hatten und einen Stop wert waren, sowie einen weiteren Multi, dessen Fund mir aber verwährt blieb. Die Mountainbiketour glänzt durch präzise Kords, eine schöne Streckenführung und sehr gut gewählte Wegpunkte, die durch die Variablen ermittelt werden müssen. Lediglich einmal habe ich mich für eine Alternative entschieden.
Beendet war die Tour um 14.45 Uhr. Der Tag war aber noch lang. Und ich habe diese Tour mit einem Hintergedanken gewählt. Mein Studienfreund TommyP1965 wohnt nicht weit entfernt und wir hatten uns nach seinem Dienstschluss verabredet, um gemeinsam noch ein wenig cachen zu gehen. Das Saarland sollte es sein, da war der Geisbock noch nicht. Auf dem Weg dort hin sind wir an einem Tradi vorbei gekommen aus dem Jahr 2003 mit dem bezeichnenden Namen „Drachenberg“ (
GCH8C4), der einen einzigartigen Ausblick auf eine Saarschleife bietet. Wie der Cachename vermuten lässt, starten von dort aus Drachenflieger. Eine wirklich tolle Kulisse. Der Cache ist auch nicht ohne, mit T2 sicherlich unterbewertet.
Alles in allem bin ich abends gegen 23.00 Uhr wieder in Koblenz angekommen, auf der Habenseite nicht nur 37 Tradis und 3 Multis, sondern auch ein unvergesslicher Tag in einer tollen Gegend, die ich bis dahin noch nicht kannte. Deshalb gehe ich cachen!