Autor Thema: Nützliche Apps für Android  (Gelesen 3208 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Geisbock1212

  • Gast
Nützliche Apps für Android
« am: 30. Oktober 2011, 13:20:29 »
Ich möchte mal eine neue Rubrik öffnen, denn ich bin sicher, es gibt zahlreiche nützliche Apps für Android Smartphones, die man für GC verwenden kann, und zwar neben den Klassikern. Ich bin heute auf eine App gestoßen, die Entfernungen und Höhen von Objekten messen kann, also gut einsetzbar z.B. bei Earthcaches. Nach einem ersten Kurztest scheint sie gut zu funktionieren. Sie ist kostenlos und man findet sie hier:

https://market.android.com/details?id=kr.sira.measure&feature=search_result

Wer kennt weitere nützliche Apps, veröffentlich sie hier, aber bitte nur für Android. Für Eyephone Apps bitte in einem neuen Thread öffnen.

Offline bhase

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 38
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #1 am: 30. Oktober 2011, 15:24:16 »
Hier noch 2 nette Tools zum Ausrechnen von verschiedensten Aufgaben..

GCC - GeoCache Calculator
Alles aufzuzählen wäre zu umfangreich. schaut euch die Beschreibung auf der Market Seite an..

CodeTabellen
Stellt verschiedenste Code Tabellen zur Verfügung.. ASCII..etc..etc..

Ich kenne meine Rechenkünste beim Cachen.. die Apps sind daher wirklich praktisch ;)

Offline igel_myk

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 112
Re: Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #2 am: 31. Oktober 2011, 01:16:38 »
Hier noch 2 nette Tools zum Ausrechnen von verschiedensten Aufgaben..

GCC - GeoCache Calculator
Alles aufzuzählen wäre zu umfangreich. schaut euch die Beschreibung auf der Market Seite an..

CodeTabellen
Stellt verschiedenste Code Tabellen zur Verfügung.. ASCII..etc..etc..

Ich kenne meine Rechenkünste beim Cachen.. die Apps sind daher wirklich praktisch ;)
Ähhh... Link 1 ersetzt quasi Link 2... ;-) ... eine Spö (die letzte) kann man sich sparen, da diese in GCC integriert ist.

Sent from my Milestone using Tapatalk

Geisbock1212

  • Gast
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #3 am: 01. November 2011, 19:51:31 »
Ich finde c:geo eigentlich gar nicht so prickelnd. Ich finde, es ist langsam und ungenau und man kann keine Logeinträge lesen, oder doch?

Offline smartcach

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 151
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #4 am: 01. November 2011, 20:03:32 »
Doch, Logeinträge sind drin, sogar Spoilerbilder... und kannst beides sogar für offline Betrieb speichern...
Musst Du mal die passenden Häkchen in den Einstellungen setzten. Und beim Cache die "ausführliche Beschreibung" anwählen.
 :grin:

Offline bhase

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 38
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #5 am: 01. November 2011, 20:18:47 »
Zum Thema C:Geo.. Das Genauigkeit hängt wohl auch von dem GPS Chip im Gerät ab. Ich hatte mit unseren beiden HTC geräten bisher gar keine Probleme und teilweise sogar besseren Empfang(im Wald) als der Garmin einer Bekannten. Langsam? Kann ich auch nicht bestätigen. Die App funktioniert auf dem HTC Desire recht flott und auf dem HTC Legend aufgrund der schlechteren Hardware natürlich nicht ganz so flüssig.

Offline mplusn

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 77
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #6 am: 01. November 2011, 20:38:28 »
also ich habe auf meinem zte blade mit android auch cgeo am laufen. funktioniert soweit auch echt gut. läuft zwar aufgrund der dünnen hardware (600Mhz) nicht ultra flüssig aber eigentlich aussreichen. nur der kompass spinnt oft. das liegt aber nicht an der software sondern am handy denke ich. zur genauigkeit kann ich auf grund fehlender vergleichswerte nicht wirklich was sagen...

neben cgeo nutze ich noch die offizielle app. die ist deutlich schneller als cgeo und bietet ansonsten einen ähnichen umfang.

weiter nutze ich noch GDAK welches echt top ist. nachteile sind die fehlende kartenfunktion und noch so paar kleine details.

GCC kenne ich auch und hat mir auch schon das ein oder andere mal geholfen.

zu guter letzt nutze ich noch Evernote und Dropsync(Dropbox) um notizen und dateinen auf dem handy aktuell zu halten.

es gibt aber auch noch tools die ich zwar installiert hab aber so gut wie nie nutze dazu gehören: hintdetector, maverick, locus, geogps, gc-tools, geogoggle

gruß

Offline slytab

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 58
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #7 am: 01. November 2011, 22:52:45 »
c:geo kann in sofern langsam sein, als es in einigen Situationen gedrosselt ist, zum Herunterladen oder Speichern mehrerer Caches. Durch die Drosselung soll menschliches Surfverhalten simuliert werden, um Vorwürfen entgegen zu wirken, es handle sich um einen Crawler.

Offline Zenobit

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 187
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #8 am: 02. November 2011, 07:31:02 »
Alternativ zu c:geo geht auch Columbus

Offline Lilifan

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 27
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #9 am: 02. November 2011, 17:34:13 »
Ich habe GeOrg auf meinem Android und befülle es mit GSAK regelmässig. Klappt ganz gut um ohne online zu sein, cachen zu können und Spoilers und Beschreibung dabei zu haben.
Suchen tue ich mit meinem Vista und nur in Ausnahmefällen mit dem Phone.

Offline slytab

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 58
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #10 am: 02. November 2011, 19:58:53 »
Lilfan, kannst Du mir Unwissendem erklären, wie man Spoilerbilder über GSAK nach GeOrg bekommt. Ich kenne diese Tools alle nicht selber, aber was ich gelesen habe, importiert GeOrg gpx-Dateien von GSAK und GSAK holt sich die Daten beispielsweise über Pocket Queries. Aber weder in den Pocket Queries noch in den gpx-Dateien sind doch Spoilerbilder?
Gruss
slytab

Offline slytab

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 58
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #11 am: 03. November 2011, 00:30:37 »
TIPP zu Offline/Paperless-Cachen mit c:geo

Hintergrund
Bisher habe ich c:geo eher als Online-Tool benutzt, wenn ich mal die Beschreibung eines Caches vor Ort abrufen wollte oder wenn ich an einem Ort nachsehen wollte, was in der Gegend so alles "rumliegt".
Nun habe ich zwei Sachen "entdeckt", die mir das Paperless-Cachen im Offline-Modus doch wesentlich vereinfachen. (Vielleicht ist das nicht für jeden interessant, aber ich habe kein GSAK, bin kein Premium-Member, komme an keine Pocket Queries und arbeite insgesamt gerne mit möglichst wenig Werkzeugen und dieses eine Werkzeug, mit dem ich arbeite, ist bei mir c:geo. Vielleicht geht es ja anderen ähnlich.)
Lösung
Meine zwei Schritte zum Online/Paperless-Cachen mit c:geo:
1. Openstreetmap-Karte für Offline-Modus auf SD-Karte installieren (war einfach und benötigt kein weiteres Tool).
2. "send to c:geo" in meinem Browser installiert. (Benötigt einige Vorabeiten, diese lassen sich aber letztlich einfacher durchführen als es sich anhört).

Vorteile

Hat man eine OpenStreetmap-Offline-Karte auf dem Smartphone gespeichert, hat dies den Vorteil, dass man immer über eine Karte verfügt, auch wenn man unterwegs mal keinen oder nur schlechten Internetempfang hat oder diesen gerade nicht aktivieren will.
"Send to c:geo" ermöglicht beim Surfen auf der geocaching.com-Kartenseite einen Cache beim Anklicken ähnlich der bekannten Option "Send to GPS" an das Smartphone zu schicken. Dies beinhaltet dann aber das komplette Listing, also nicht nur die Koordinaten und den Namen sowie einer äußerst kurzen Beschreibung, wie das beim Übertragen auf das GPS-Gerät der Fall wäre.
Das ganze macht man natürlich von zuhause aus, in Vorbereitung seiner Cache-Tour.
Anders als beim "Send to GPS" werden hier die Daten nicht über USB übertragen (Schade eigentlich), sondern über Internetverbindung. Das Smartphone muss also über WLAN oder beispielsweise UMTS ins Netz gehen, allerdings nicht zeitgleich mit dem Abschicken der Caches an das Smartphone. Die vom Browser gesendeten Beschreibungen können auch später abgerufen werden.
Man klickt also erstmal in aller Ruhe auf alle Caches auf der Karte, die man übertragen möchte, schickt sie jeweils mit einem Klick an das Smartphone und ruft diese dann später vom Smartphone in einem Rutsch ab. (Alternativ zur Auswahl in der Karte, kann man einen Cache auch übertragen, wenn man sich auf seiner Beschreibungsseite befindet). Der Download der gesendeten Caches mit dem Smartphone dauert natürlich etwas, aber das kann man ja ruhig im Hintergrund laufen lassen.
Danach hat man alle ausgewählten Caches inklusive Beschreibungen, Logs und Spoilerfotos auf dem Smartphone in c:geo. Man kann sie sich dann auch auf der Karte (normale Google-Karte oder die Openstreetmap-Offline-Karte) anzeigen lassen.

Das ist für mich schon ein Riesenfortschritt im Vergleich zu früher.
Allerdings lassen sich die Caches nur einzeln übertragen, alle Caches im Umkreis oder entlang einer Route geht nicht.
Anders als beim Übertragen an das GPS-Gerät, was immer einen Moment dauert, geschieht hier aber das Absenden der Daten quasi zeitgleich mit dem Knopfdruck und man kann danach direkt weiter machen. Ist also recht flott.

Einrichten:
1. Openstreetmap-Karte einrichten:
Karte (mit Dateiendung "map") herunterladen unter:
- http://ftp.mapsforge.org/maps/ (Gesamtdeutschland) oder
- http://ftp.mapsforge.org/maps/europe/germany/ (Einzelne Bundesländer)

Auf die SD-Karte des Smartphones kopieren und zwar in einen Ordner namens "maps", den man vermutlich selber anlegen muss.
Dann in c:geo gehen und unter den Einstellungen ziemlich weit unten beim Punkt "Karteneinstellungen" "OSM: Offline" auswählen.
Dann darunter die Schaltfläche mit den drei Punkten "..." anklicken und unter den angebotenen Dateien die aufgespielte Karte auswählen.
Das wars schon. Nun habt Ihr immer eine Karte in c:geo, auch wenn mal kein Empfang da ist.
Straßen sind in der Kartendatestellung leider weiß mit schwachen Begrenzungen, also wenig kontrastreich, da sind andere Karten besser. Aber man kann ja jederzeit über die Einstellungen wieder eine andere Karte auswählen.
(Alles nochmal nachlesen kann man hier: http://appmanualreader.sourceforge.net/manuals/cgeo/cgeo-help-de.html )

Das Einrichten der Funktion "send to c:geo" ist etwas komplexer, da man hierzu ein Browser-Addon, ein Skript und eine Registrierung von Browser und Smartphone benötigt. Hört sich alles schlimmer an als es ist, das lässt sich in der Regel mit jeweils einem Klick realisieren.
Genauere Anleitung:
http://send2.cgeo.org/ (grob)
http://send2.cgeo.org/howto.html (detaillierter)
http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=135&t=58158 (Kurzbeschreibung auf deutsch)
http://faq.cgeo.org/#2_10  (FAQ)

Viele Spaß
slytab



Offline panthalassa

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 124
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #12 am: 03. November 2011, 14:57:40 »
Zitat
"Send to c:geo" ermöglicht beim Surfen auf der geocaching.com-Kartenseite einen Cache beim Anklicken ähnlich der bekannten Option "Send to GPS" an das Smartphone zu schicken. Dies beinhaltet dann aber das komplette Listing, also nicht nur die Koordinaten und den Namen sowie einer äußerst kurzen Beschreibung, wie das beim Übertragen auf das GPS-Gerät der Fall wäre.

Diese gpx Dateien werden dann ja irgendwo, wahrscheinlich im c:geo Ordner, auf dem Smartphone gespeichert.
Könnte man dort nicht auch einfach eine pocket query reinpacken?


Offline naakfreeriders

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 1
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #13 am: 03. November 2011, 17:29:28 »
@slytab : super !!! das Einbinden der oSm karte kannte ich noch nicht. Danke für die Info!!!!!  :grin:

Offline slytab

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 58
Re: Nützliche Apps für Android
« Antwort #14 am: 03. November 2011, 17:54:46 »
@panthalassa: So wie Du es vorschlägst, geht das mit den Pocket-Queries nicht, bzw. es ist nicht ganz so einfach.
Es ist aber auch nicht schwer:
Leg auf der SD-karte Deines Smartphones eine Ordner names "gpx" an und schmeiß dort die Pocket-Queries rein.
Dann gehe in c:geo auf eine gespeicherte Liste (ggf. auf eine neu angelegte, leere) und wähle über das Menu die Funktion "Importiere.." oder "Importiere GPX".

c:geo speichert die Caches in einer Mini-Sql-Datenbank, die sich wohl zur Zeit noch nicht auf die SD-Karte auslagern lässt. Man findet die Caches also nicht einfach so in einem c:geo-Ordner und umgekehrt kann man c:geo Caches auch nicht einfach dadurch unterschieben, indem man sie in einem bestimmten Ordner ablegt.  Man muss die Caches jeweils explizit in die Datenbank importieren.

Das Anlegen des Ordners "gpx" auf der SD-Karte erleichtert der Import-Funktion übrigens nur das Finden der gpx-Dateien. Hat man keinen solchen Ordner durchsucht c:geo beim Importieren einfach die komplette SD-Karte. Das kann natürlich etwas länger dauern.

Das von mir beschriebenen Verfahren "send to c:geo" bietet sich vor allem an, wenn man nicht über Pocket-Queries verfügt. Da ich keine Pocket-Queries kenne, weiß ich nicht, ob das Ergebnis am Ende dasselbe ist. Ich habe mal gehört, Pocket-Queries enthielten keine Spoilerfotos und würden nur die letzten 5 Logs enthalten. (Steht zumindest hier: http://www.cachewiki.de/wiki/PocketQuery ).
"send to c:geo" liefert eine vollständige Cachebeschreibung inklusive Logs und Spoilerfoto wie man sie auch erhält, wenn man in c:geo eine Cache-Beschreibung online abruft. (Was aber bei den Datenraten im Wald oft zum Geduldsspiel ausartet. Insofern bin ich recht glücklich mit "send to c:geo".)