Dominik, mir geht es hier nicht um Demokratie.

In Vereinen geht es meist alles andere als demokratisch zu.

Bei Vorstandswahlen gibt es meist wenig oder keine Gegenstimmen und schon gar keine Gegenkandidaten. Denn im Vorstand sitzen eh die "aktiveren" Vereinsmitglieder, die vom Wesen (manchmal auch von der Zeit) her prädestiniert sind, in den Vorstand zu gehen.
Der Knackpunkt, den ich sehe, ist vielmehr der, dass ein Vereinsvorstand eben im Namen aller Mitglieder sprechen und handeln darf - das hat sogar vor Gericht Bestand. Entscheidend ist aber, dass eben der Vorstand von anderen Gesprächspartnern in seiner Eigenschaft Ernst genommen wird: Er spricht nachweislich (!) für viele Leute.
Übrigens wäre jeder Verein auf uns neidisch, dass wir jeden Monat 70 bis 100 Leute "zusammentrommeln" können...